Impuls aus Jesus-online
Das Wunder bedingungsloser Annahme
"Verschwinde! Hau ab! Wir wollen dich nicht! Du bist ...!" Solche Worte tun weh, auch und besonders, wenn sie noch gemeiner und subtiler geäußert werden.
Wahrscheinlich musste das jeder von uns schon einmal erfahren:
Beim in der Pause beim Reden in der Schulhofecke bin ich unerwünscht.
Im Sportunterricht bin ich der, der nur unter Murren genommen wird.
Meine Kollegen legen auf meine Gesellschaft und meine Meinung keinen Wert.
Und viele machen die Erfahrung:
Mit meiner beruflichen Qualifikation komme ich nicht an.
Das ist bitter und das schmerzt. Es kann sogar krank machen.
Doch in der Weltgeschichte gibt es einen, der keine Berührungsängste kennt. Der jeden besuchen möchte: Sogar einen betrügerischen Zöllner, einen gierigen und mit den Feinden paktierenden Mann. Jesus sagt zu ihm: "Zachäus, ich möchte heute dein Gast sein!"
Die Überraschung ist dem Mann ins Gesicht geschrieben. "Was, zu mir?" Und dann kommt die Freude: Da ist einer, der mich will, egal, wie ich bin. Er kommt zu mir, obwohl alle anderen mich meiden. Hurra, ich bin gewollt!"
Weit öffnet er die Tür zu seinem Haus und zu seinem Herzen. Und dort findet eine wundersame Veränderung statt. Die Wunden heilen und im Umgang mit dem Nächsten zeigen sich neue Verhaltensmuster. Eine Verwandlung, die durch die bedingungslose Liebe von Jesus geschieht. (Nachzulesen
im Lukas-Evangelium, Kapitel 19)
Auch bei uns möchte sich Jesus heute einladen. Wer ihm Haus und Herz öffnet, wird die wunderbaren Veränderungen durch bedingungslose Annahme selber erleben.
Jesus verändert, macht mein Leben neu,
Jesus verändert, er ist gut und treu.
Jesus gibt Kraft, die in der Schwachheit ruht.
Jesus verändert, gibt mir neuen Mut.
Sybil Schwonke