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Was ging daneben in der Menscheit ???


Diese Frage kann man ohne Zögern so beantworten: Durch einen Menschen ist die Sünde in die Welt gekommen und durch die Sünde der Tod.

Die ersten Menschen (Adam und Eva) lebten in großer Freiheit, aber Gott gab ihnen eine ernste Warnung: Aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen, denn an dem Tage, da du von ihm issest, mußt du des Todes sterben. So wollte Gott prüfen, ob der Mensch das in ihn gesetzte Vertrauen rechtfertigte und sich der ihm verliehenen Freiheit würdig erweisen würde. Aber der Teufel verführte Eva dazu, Gottes Worten zu mißtrauen und ihnen zuwider zu handeln : Und das Weib sah, daß von dem Baum gut zu essen wäre und daß er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon, und er aß.

In diesem Moment "kam die Sünde in die Welt". Durch bewußten Ungehorsam trennte sich der Mensch von Gott. Anstatt Gott zu lieben, hatten Adam und Eva nun Angst vor ihm und versteckten sich vor dem Angesicht Gottes des Herrn unter den Bäumen im Garten. Anstatt sicher, zufrieden und glücklich zu sein, waren sie durch ihre Sünde nun beschämt, schuldbewußt und verängstigt.

Gott hatte gesagt, daß der Mensch sterben müßte, wenn er ungehorsam wäre, und so kam es auch. Tod bedeutet Trennung. So wurde in diesem unglückseligen Moment der Mensch von Gott getrennt, geistlich tot. Und von da an gab es auch den körperlichen Tod, so daß der Mensch einen toten Geist und einen sterblichen Körper hatte. Aber nicht nur das: Adam und Eva vererbten ihr kaputtes und sündiges Wesen an ihre Kinder. Seitdem wird das Gift der Sünde wie eine Verschmutzung von der Quelle eines Flusses weitergetragen zu allen Nachkommen Adams und so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben.

Beachten Sie das wichtige Wort "alle" - darin sind alle Menschen eingeschlossen. Wir sind Sünder und wir werden sterben. Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns; und wenn wir behaupten würden, daß wir nicht sterben müßten, machten wir uns lächerlich.

Viele der Schlagzeilen in unseren Zeitungen, in Radio oder Fernsehen, erinnern uns daran, daß die Welt nicht in Ordnung ist. Es ist einfach, die Gewalt und Ungerechtigkeit, das Chaos und die Fehler in der Gesellschaft anzuklagen; aber bevor wir andere verurteilen, sollten wir uns doch zuerst an die eigene Nase fassen. Leben Sie denn so, wie es Gott gefällt? Sind Sie immer ehrlich, liebevoll und selbstlos - also vollkommen schuldlos ? Gott kennt die Antwort auf diese Fragen - und Sie selbst auch. Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten. Jeder Mensch ist ein Sünder - von Geburt her, von Natur aus, aufgrund des eigenen Handelns und durch eigenen Entschluß - und auch Sie sollten sich dieser Tatsache und deren Folgen stellen.

 
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