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Seenlandschaft vom Schönbucher Golfplatz --> mehr |
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weitere Bilder vom Golfplatz / Golfclub -Gelände Schönbuch zwischen Schönbuch, Altdorf, Holzgerlingen und Weil im Schönbuch.
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Green auf einem Golfplatz
Ein Golfplatz verfügt in der Regel über 18 Spielbahnen, auf denen Golfgespielt wird.
Wesentliche Elemente einer Spielbahn sind Abschläge, Fairway und Grün( mit Loch), dazu kommen noch die Bunker, Wasserhindernisse (künstliche oder natürliche Teiche / Wasserläufe) und das Rough.
Die meisten Golfplätze verfügen darüberhinaus über eine Driving Range(Übungswiese), Putting Greens (Übungsgrüns) und mehrere Kurzbahnen (Short Course). Zu einem Golfplatz gehört in der Regel ein Clubhaus mit dem so genannten 19. Loch, einer Gaststätte. Die Anzahl der Golfbahnen auf einem Platz ist in der Regel durch 9 teilbar. D. h. es gibt Plätze mit 9, 18, 27, 36 usw. Bahnen.
Golfbahnen (auch verkürzt "Löcher" genannt) werden entsprechend ihrer Länge in 3 Kategorien eingeteilt:
Par 3 - Löcher: Hier sollte der Spieler idealerweise mit drei Schlägen den Ball eingelocht haben. Par 3 Löcher sind so angelegt, dass der Spieler das Grün mit dem ersten Schlag erreichen kann. Mit zwei weiteren Putts soll dann der Ball eingelocht sein. Hat der Spieler ein Par 3 - Loch mit 3 Schlägen beendet hat er "Par" gespielt. Ein Schlag unter Par, also nur zwei Schläge bei einm Par 3 - Loch nennt man "Birdie". Braucht der Spieler lediglich einen Schlag, er locht also mit dem Abschlag ein, nennt man das ein "As" oder ein "hole in one". Braucht der Spieler 4 Schläge bei einem Par 3 - Loch hat ein "Bogey" gespielt, braucht er 5 Schläge nennt man das Ergebis "Doppel-Bogey". Par 3-Löcher können bis zu 230 m lang sein und sind die kurzen Bahnen eines Golfplatzes. Ein 18-Loch-Golfplatz hat meist vier kurze Bahnen.
Par 4 - Löcher: Hier sollte der Spieler idealerweise mit 4 Schlägen eingelocht haben. Der Ball wird abgeschlagen, landet auf dem Fairway und wird dann mit dem zweiten Schlag auf das Grün geschlagen. Mit zwei weiter Putts sollte der Ball eingelocht sein. Hat der Spieler das Par 4 - Loch mit vier Schlägen beendet, hat er "Par" gespielt. Analog zu den Ausführungen bei den Par 3 - Löchern nennt man ein Spielergebis mit einem Schlag unter Par ein "birdie", zwei Schläge unter Par einen "eagle", 3 Schläge unter Paar "As" oder "hole in one". Ein schlag über Par, also 5 Schläge nennt man wiederum ein "bogey" und 2 Schläge Par "Doppel-Bogey". Par 4 - Löcher können bis ca. 440 m lang sein. Ein 18-Loch-Golfplatz hat meist 10 Par 4 - Löcher.
Par 5 - Löcher:Hier sollte der Spieler idealerweise mit 5 Schlägen eingelocht haben. Der Ball wird abgeschlagen, auf dem Fairway weitergespielt und mit dem 3. Schlag auf das Grün geschlagen. Hinzu kommen wiederum 2 Putts. Auf einem Par 5 - Loch spielt man also mit 5 Schlägen "par", mit 4 Schlägen "birdie", mir 3 Schlägen "eagle" mit zwei Schlägen "albatros" oder "double-eagle". Braucht der Spieler 6 Schläge, spielt er "bogey", braucht er 7 Schläge spielt er "Doppel-Bogey". Par 5 - Löcher können deutlich über 500 m lang sein, es sind die langen Löcher des Platzes. Ein 18-Loch-Golfplatz hat meist 4 Par 5 - Löcher.
Zu einem 9er Course gehören meist 2 Par-3 Bahnen (ohne Knie), 5 Par-4 Bahnen (ggf. mit einem Knie in der Spielbahn) und 2 Par-5 Bahnen (Bahn mit ggf. 1 oder 2 Doglegs (Knien)). Die Anzahl der Schläge auf einem 9er Parcours sind somit 36.
In der Regel werden 2 Halbrunden gespielt d. h. 18 Bahnen. Das entspricht etwa einem Par von 72.
Zur technischen Ausstattung gehört ein Greenkeeper Bereich mit Unterstellmöglichkeiten von Rasenpflegemaschinen. Zu den meisten modernen Golfplätzen gehört eine künstliche Beregnungsanlage. Der Trinkwasserverbrauch in südlichen Ländern liegt bei bis zu 10 mm d.h. 10 l pro Quadratmeter.
Viele Plätze sind eher für anspruchsvollere Spieler (niedriges Golfhandicap) ausgelegt. Diese Golfplätze werden als Turnierplätze bezeichnet.
Umweltkritische Aspekte
Die Anlage von Golfplätzen bringt einen enormen Flächenverbrauch mit sich (18 Loch Platz etwa 60 bis 75 ha). Als problematisch anzusehen sind Einfüsse auf die Bodenbeschaffenheit, da hier häufig eine irreversible Verdichtung des Bodens durch die Bauarbeiten eintritt, die erst durch starke Fröste wieder aufgebrochen werden. Besonders in ökologisch reichen Gebieten hat die Veränderung des Grundwasserspielgels verherrende Folgen, die oft durch die Anlage von Drainagesysteme eintritt. Die Anlage als solches zerschneidet die Gebiete und führt zu einer Abnahme der Arten. Befürworter führen an, das in den Roughs bis zu 30 Pflanzenarten angesiedelt werden. Der überwiegende Teil der Anlage besteht aus kurzgemähter Wiese, die als nahezu ökologisch tot bezeichnet werden kann.
Die häufig versprühten Pestizide gelangen über Insekten in die Nahrungskette. Um ein Eindringen der Pestizide und des Kunstdüngers ins Erdreich und damit Grundwasser zu verhindern, werden oft Folien unter die Wiese gelegt, was einer Landschaftsversiegelung gleichkommt.
Unter sozialen Gesichtspunkten werden Golfplätze von Kritikern als problematisch eingeordnet, da hier viel Fläche von sehr wenigen genutzt wird.
Die wenigen, meist nicht gefährdeten sich auf den Golfplätzen ansiedelnden Tierarten werden durch den Sportbetrieb erheblich gestört.
siehe auch Sportökologie
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