Die Prophetische Gemeinde!
Vor einigen Jahren hatte ich einen Traum, in dem mir Gott die Wichtigkeit der Prophetischen Gemeinde zeigte.
Ich war mit einer Gruppe Christen in einem großen, dunklen Raum. Wir feierten einen Gottesdienst. Das Licht war aus, da mit einem Projektor ein Film an die Wand geworfen wurde. Der ganze Gottesdienst war durch den Film kontrolliert; jeder tat das, was er vorne auf der Leinwand sah. Erhoben die Menschen in dem Film die Hände, taten es die Leute im Raum auch. Es war wie eine große Show. Alle Anweisungen kamen von vorne.
Im Raum, in dem alle feierten sah alles harmonisch und friedvoll aus, doch ich spürte plötzlich eine Gefahr auf uns zu kommen, auch wenn ich zuerst nicht wusste, was es ist.
Ich war erstaunt, dass niemand sonst es spürte.
Jesus erklärte mir später, dass ich in diesem Traum die Prophetische Gemeinde repräsentierte, den von Gott gegebenen Wächterdienst für die Gemeinde.
Die Gemeinde Jesu in den letzten Tagen in Deutschland und Europa ist voller religiöser Geister. Es ist ein Anschein von Frömmigkeit da, jedoch kaum wahrer Glaube in Gott und somit nicht viel Kraft. Auch wenn alles so echt aussieht und gefeiert wird, so sind es doch Geister der Kontrolle und der Religiosität, die vielerorts die Anweisungen geben. Die Kinder Gottes haben sich dem hingegeben und sind deshalb nicht mehr fähig, die Zeiten zu unterscheiden und die nahende Gefahr zu sehen. Das Ziel dieser Geister ist, die Gemeinde in ihren eigenen Wänden zu halten und sie darauf zu konzentrieren nur auf ihre eigenen Bedürfnisse zu schauen.
Diese Gläubigen werden von Attraktion zu Attraktion jagen und werden keine geistliche Reife erlangen, sondern immer abhängig sein von den Anweisungen die von vorne kommen.
Sie werden vor allem Wochenend-Christen sein und sehr darauf bedacht sein, dass niemand sie in ihrer Ruhe stört. Ihr Leben wird voller Kompromisse sein, die sie damit entschuldigen, dass sie die Dinge anders sehen. Sie werden sich das Wort Gottes nach ihrem Geschmack zurecht legen und ihm somit die Kraft nehmen. Sie werden der kommenden Gefahr ausgeliefert sein. Sie werden für Erweckung beten, aber nicht bereit sein den Preis zu zahlen.
Es wird ein Konsum-Christsein, und sie werden ihre Anbetung dem falschen Jesus, den religiösen Geistern geben.
Ich lief auf die Straße, da der Heilige Geist mich nach draußen drängte.
Die Straßen waren leer, doch ich wusste, ich muss warten. Irgend etwas würde geschehen.
In meinem Geist hatte ich ein Wissen, dass jeden Moment viele Menschen kommen würden. Da kamen sie auch schon um die Ecke gerannt. Es waren Hunderttausende, die alle an mir vorbei rannten. Ich wusste, dass sie fluchtartig die Stadt verlassen wollten.
Diese Menschen hatten die Gefahr bereits erkannt, aber die Christen feierten weiterhin in ihrer Versammlung. Sie waren so beschäftigt auf die vorgegebene Anweisung hin anzubeten.
Menschenmassen zogen an mir vorüber. Sie waren wie ferngesteuert. Auffallend war dabei, dass sie Anzüge trugen und ihre Gesichter sahen aus wie die von Schimpansen.
Obwohl ich wusste, dass es Menschen sind, hatten sie doch Gesichter wie Affen und liefen starr an mir vorbei, als würden sie mich nicht bemerken.
Es war diese Gefahr, die sie dazu veranlasste die Stadt zu verlassen, auch wenn es nur mit einigen Habseligkeiten war. Sie hatten nur ein Ziel: weg hier!
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