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Nach Parlamentswahl im Nahen Osten
Palästinensern droht Isolation
Die Mitglieder des so genannten Nahostquartetts haben die radikalislamische Hamas-Bewegung nach ihrem Sieg bei der Parlamentswahl in den Palästinensergebieten zum Gewaltverzicht aufgerufen. US-Außenministerin Condoleezza Rice, UN-Generalsekretär Kofi Annan, der russische Außenminister Sergej Lawrow, der EU-Chefdiplomat Javier Solana und die EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner erörterten die Lage in Nahost am Abend in einer Telefonkonferenz. Sie verabredeten für den kommenden Montag ein Treffen in London. Das Nahostquartett ist Urheber eines "Roadmap" genannten Friedensplans für die Region.
Der amtierende israelische Ministerpräsident Ehud Olmert erklärte nach einer Sitzung des Sicherheitskabinetts, Israel werde nicht mit einer palästinensischen Regierung verhandeln, selbst wenn nur ein Teil davon aus einer bewaffneten Terrororganisation bestehe, die zur Zerstörung Israels aufrufe.
Ariel Sharon liegt noch im Koma.
Im März finden die israelischen Wahlen statt.
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