30. Evangelischer Kirchentag in Hannover mit dem Slogan: Wenn dein Kind
dich morgen fragt ...
(5. Mose 6,20)
Bundespräsident Horst Köhler wandte sich gegen den pessimistischen Grundton in der deutschen Öffentlichkeit. "Im Land ist mehr Gutes, als wir es wahrhaben wollen." - "Seid stolz auf Deutschland"
1949 gründete Reinold von Thadden-Trieglaff den Kirchentag gemeinsam mit Freunden in Hannover – als eine Bewegung evangelischer Laien. Ihnen lagen vor allem zwei Anliegen auf dem Herzen : ihre protestantische Freiheit gegenüber der Amtskirche und ein christlicher Glaube, der Frömmigkeit mit Verantwortung für Gesellschaft und Welt vereint.
Die Hauptziele der Kirchentagsbewegung sind:
1. Der Deutsche Evangelische Kirchentag will Menschen zusammenführen, die nach dem christlichen Glauben fragen.
2. Er will evangelische Christen sammeln und im Glauben stärken.
3. Er will zur Verantwortung in der Kirche ermutigen,
zu Zeugnis und Dienst in der Welt befähigen
und zur Gemeinschaft der weltweiten Christenheit beitragen.
Die Basis und das Establishment
aus Kirche und Gesellschaft treffen beim Kirchentag aufeinander.
Neben hochrangigen Persönlichkeiten aus der Politik (Dieses Jahr u.a. Horst Köhler, Gerhard Schröder, Angela Merkel (pedigt über den Text des Propheten Maleachi, Vers 2,17 bis 3,24), Müntefering (bittet die Zuhörer: "Beten Sie für uns!") sind anwesend. Ausserdem Prominente aus Wissenschaft, Gesellschaft und Kirche oder außer populären Künstlern wirken auch unbekannte Liedermacher/innen, Amateurkabaretts oder Menschen mit, die von persönlichen Erfahrungen aus ihrem Alltagsleben berichten. Dieser Vielfalt verdanken die Kirchentage ihren besonderen Reiz und ihre Lebendigkeit. |